• 1

1953

1953 - Der Bordellkönig von Seoul

Über das Buch:

Der junge Deutsche Björn Bremen wird in den ersten Kriegsjahren als Militärberater, zur »Spionage bei Freunden«, nach Japan versetzt. Im besetzten Korea, lernt er den Chef des japanischen Geheimdienstes kennen und freundet sich mit ihm an. Nach der Kriegsniederlage mutiert er, dank falscher Papiere, zu einem Schweizer Geschäftsmann und entkommt so dem US-Militär. Bestechung und Korruption in hohen US-Militärkreisen lassen ihn zum »Rotlichtkönig von Korea« aufsteigen.
Der Autor zeichnet ein lebendiges Bild jener Zeit, das mit historischen Fakten untermalt ist. Der Autor hat den fiktiven Charakter des Björn Bremen eng mit der Realität verwoben. Die BDSM-Szenen unterstreichen dabei die Handlung und geben den Charakteren Tiefgang. Vieles, was im Buch geschildert wird, hat sich so zugetragen und vieles ist reine Fiktion. Doch wer weiß schon, wie es wirklich war?
Lassen Sie sich vom Autor in Koreas sündige Winkel der 1950er-Jahre entführen. Seien Sie gespannt, angeregt und auch schockiert von dem, was er Ihnen zeigt ...

Über den Autor:

Martin Berger wurde 1955 in Stuttgart geboren. Er studierte Geschichte und Philosophie. Nach dem Studium bereiste er die halbe Welt und verdiente sein Geld unter anderem als Straßenmusikant, Hafenarbeiter und Barmann. Zurück in Stuttgart eröffnete er eine eigene Bar, die er bis 2019 betrieb. Seine vielfältigen Erlebnisse verarbeitete er in mehreren Romanen.

Jugendfreier Textauszug:

»Mein Name ist Björn Bremen. Ich bin der neue Verbindungsoffizier. Ich bin erst seit 6. Januar, 1942 in Seoul. Hiermit melde ich mich zum Dienst«, sagte ich in feinstem Hochschulenglisch.
Mein Gegenüber, ein kleiner Mann mit faltigem, gelb-braunen Leder-Gesicht und Augen, die so schlitzförmig waren, dass ich kaum eine Pupille erahnen konnte, sagte nichts.
»Was für ein ungebildeter gelber Affe«, dachte ich.
Ich versuchte nachsichtig zu lächeln. Das war also der Chef des japanischen Geheimdienstes (Kempeitai) in Korea. Das war der gefürchtete General Kato.
»Mein Name ist Björn Bremen. Ver-bin-dungs-offi-zier. Ver-ste-hen?«, wiederholte ich.
Keine Regung. Ich war diesem Mann zugeteilt, als Adjutant. Auf unbestimmte Zeit. Ich hatte ihn zu begleiten, wann immer er es erlaubte.
Er war zwar nicht mein Vorgesetzter, aber er war befugt, mir Anweisungen zu geben. Vielleicht war mein Englisch noch immer zu schnell? Ich sagte dasselbe auf Japanisch. Ein kleines Zucken in der ledernen Haut um seinen Mund. Die Augenschlitze weiteten sich kurz.
»Junger Herr, ich habe Sie durchaus verstanden. Nur sehen Sie ...«, sagte er leise, »...hier in Japan laufen Gespräche eigentlich anders. Wie sage ich es? ... hmm. Höflicher?«
Seine Schlitze blitzten.
»Verzeihen Sie, General. Ich wollte Sie selbstredend nicht beleidigen. Bitte belehren Sie mich, was mein Fehler war.« Ich verbeugte mich ein wenig.
»Hauptmann Bremen, junger Freund ... eigentlich war so ziemlich alles falsch, was Sie taten. Und zwar seit dem Moment, in dem sie mein Büro betraten.«
Gebündelte Lichtstrahlen schossen durch die Ritzen in den Fensterläden. In den Strahlenbündeln sah ich den Staub tanzen.
Ich kniff die Augen zusammen und sagte: »Höflicher? Bitte verzeihen Sie, Herr General.«
Plötzlich änderte sich sein Verhalten schlagartig. Er lachte laut los. Es war ein übertrieben lautes Lachen. Seltsam und tief.
»Schon gut, junger Freund. Ich werde Euch alles zeigen. Das wird ein Weilchen dauern. Wir Japaner sind ... kompliziert. Aber wir haben Zeit. Viel Zeit.«
Dann tat er etwas äußerst Unerwartetes.
Er legte mir - ganz väterlich - seine Hand auf die Schulter und sagte: »Ich habe auch ein paar Fragen zu euch Deutschen. Ich habe Ihr Land gesehen. 1936 war ich in Berlin. Bei der Olympiade. Ich habe vieles gesehen, was ich nicht verstanden habe.«
»Oh, schön. Gerne will ich Euch alle Fragen beantworten. So gut ich es kann.«
Der General vom japanischen Geheimdienst kannte also Berlin. Er kannte auch meinen Vorgesetzten. Und er sprach so gut Englisch, wie ich.
»General Kato, sprecht Ihr auch Deutsch?«, wollte ich wissen.
»Leider spreche ich nur wenige Worte. Verstehen kann ich ein paar Worte mehr.«
Er schwieg. Lange. Was sollte ich tun?
Seit meiner Frage war ich um eine Minute gealtert, als er endlich meinte: »Die deutsche Sprache klingt so seltsam. Nicht hässlich. Aber krächzend und hart. Wie Rabenschrei und Marschtritt.«
Ein ungewöhnlicher Vergleich. Aber treffend.
Japanisch klang, wenn es von Männern gesprochen wurde, wie das Brummen eines wütenden, alten Bären. Wenn Frauen Japanisch sprachen, war es das weinerliche Maunzen von Katzen. Ich sagte lieber nichts. Vielleicht wäre es unhöflich. Er musterte mich prüfend. Endlos. Er schwieg einfach. Er spielte mit mir. Ich kam mir vor, wie in einer Prüfung. Ich konnte das Schweigen kaum ertragen.
Endlich fiel mir ein würdevolles Thema ein.
»General Kato, haben Sie auch den Führer gesehen?«, fragte ich.
»Ein großer Mann«, sagte der Japaner.
»Heißt das, ja, Sie haben ihn gesehen?«
»Nein, das heißt es nicht«, sagte er und sah mich durchdringend an.
Wieder diese zu lange Pause.
»Aber ja, ich habe ihn gesehen. Ich war in der Delegation des Außenministers. Meine Antworten sollen Ihnen zeigen, dass wir hier weniger ... plump ... weniger direkt sind. Verstehen Sie?«
»Nein.«
»Nein!?«, wiederholte er verwundert und brach wieder in sein lautes, brummiges Lachen aus.
»Nein! Nein!«, wiederholte er immer wieder - lachend. »Sie können doch nicht einfach »Nein« sagen«, sagte er, griff sich an die Nasenwurzel und konnte nicht aufhören zu lachen.
Aus dem lauten Brummen wurde allmählich ein leises Kichern.
Irgendwann riss sich der General zusammen und sagte: »Wirklich alles ... alles ... alles, was Sie sagen, ist eine Beleidigung.«
»Es tut mir so unendlich leid, General Kato. Ich weiß nicht, was ich falsch mache. Bitte werden Sie mein Lehrer. Lehren Sie mich bitte. Korrektes Verhalten.«
Seine Schlitzaugen grinsten mich an, als er sagte: »Ich werde Sie lehren. Japanisch und Höflichkeit. Und anderes. Aber nicht hier. Gehen wir zu den Huren?«

Gier - Dunkles Verlangen 2

Die Sammlung außergewöhnlicher BDSM-Geschichten von verschiedenen Autoren geht weiter. Hier ist Band 2 von "Gier - Dunkles Verlangen"

7 Geschichten von verschiedenen Autor*innen bieten ein facettenreiches Spektrum an BDSM-Unterhaltung. Herrinnen und Meister, Sklavinnen und Sklaven, Fetisch, Dominanz & Sadismus prägen diese Geschichten. So ist für jeden etwas dabei, tauchen Sie ein in eine Welt voller BDSM-Fantasien ...


Einkauf, kurz und schmerzlos – Robert Sarre
(Femdom, f-m aus männlich-submissiver Perspektive)
Selten findet ein devoter Mann sein weibliches Gegenstück einfach so. Bei diesem Einkauf erlebt Robert einen Traum.

Jakobsweg – Gregor Dunajew
(Femdom, f-m aus männlich-submissiver Perspektive)
Elias steckt in der Lebenskrise. Ein Feund rät ihm zu einem eigenen Jakobsweg. Elias wandert, nicht mit den vielen Pilgern auf dem Camino, sondern die Elbe entlang. Schließlich gelingt ihm die Selbstfindung, allerdings ein wenig abseits des Weges.

Boxen – Tabor Jenkins
(Maledom, m-f aus männlich-dominanter Perspektive)
Manchmal strauchelt man im Leben. Träume zerplatzen, und dann muss man aufstehen und erst recht weitermachen. In einer Partnerschaft auf liebevoll emotionaler Grundlage geht das auch. Doch was hat das mit BDSM zu tun?

Brittas Fotos – Hans Bergmann
(Maledom, m-f aus männlich-dominanter Perspektive)
Darf ein dominanter Mann seine devote Freundin fotografieren? Der Kerl hat nicht gefragt. Britta ist wütend. Was für Bilder, was für eine Gefahr! Ein ganz besonderes Spiel zwischen zwei Partnern beginnt.

Fehlinterpretiert – Hekate Fallada
(Femdom, f-m aus weiblich-dominanter Perspektive)
Frau X hat eine Spezialität. Sie ist eine Meisterin im Bereich der Fußerotik. Aber weshalb entgeht sie nur knapp einem scheinbaren Unfall?

Geplantes Vorgehen – Tabor Jenkins
(Maledom, m-f aus männlich-dominanter Perspektive)
Marco hat alles im Griff. Gekonnt spinnt er sein Netz um eine Frau, versucht, sie zu seiner Sub zu machen. Sein Plan geht auf – oder sind Frauen einfach schlauer als Männer?

Mein ökologischer Fußabdruck – Hekate Fallada
(Femdom, f-m aus weiblich-dominanter Perspektive)
Frau X reist oft - beruflich - und immer zu Männern. Frau X fliegt auf eine Insel, verbringt eine außergewöhnliche Nacht am Meer und reist zurück.

Gier - Dunkles Verlangen 1

8 Geschichten von verschiedenen Autor*innen bieten ein facettenreiches Spektrum an BDSM-Unterhaltung. Herrinnen und Meister, Sklavinnen und Sklaven, Fetisch, Dominanz & Sadismus prägen diese Geschichten. So ist für jeden etwas dabei, tauchen Sie ein in eine Welt voller BDSM-Fantasien ...

Die Stiefel der Frau Melwin – Robert Sarre
(Femdom, f-m, aus männlich-submissiver Perspektive)
Frau Melwin geht täglich zum Markt, die Passage entlang und zurück. Sie geht in etwas abgenutzten Stiefeln.
Stiefel ziehen Robert magisch an. Doch interessant werden Stiefel erst, wenn sie eine Frau trägt, die es versteht, sie als Werkzeug zu benutzen.

Hoppers Bar – Tabor Jenkins
(Maledom m-f, aus männlich-dominanter Perspektive)
Was hat Edward Hopper mit einer Bar in Mecklenburg-Vorpommern zu tun? In welcher Beziehung steht Steven Kings „Shining“ zu einer ferngesteuerten Frau?

Café am Ufer – Gregor Dunajew
(Femdom ff-m, aus männlich-submissiver Perspektive)
Gregor lebt mit Nadja zusammen. Sie haben sich aufeinander eingespielt, er devot, sie dominant. So könnte es weiter gehen, allerdings nur aus Gregors Sicht.

Die zwei Welten der Jette Pawlik – Maren Suder
(Femdom, f-f, aus weiblich-submissiver Perspektive)
Jette ist Unternehmerin, selbstbestimmt, durchsetzungsfähig. Ihre private Sehnsucht ist gegenteilig. Sie sucht ein dominantes Gegenüber und findet es in Nadine.

Unterwerfung – Maren Suder
(Femdom, f-f, aus weiblich-submissiver Perspektive)
Manchmal ist die Sehnsucht nach einer dominanten Frau so stark, dass die submissive Frau alles, wirklich alles gibt. Warum das so ist, beschreibt Jette in schonungsloser Offenheit.

TPE und CIS – Maren Suder
(Femdom, f-f aus weiblich-dominanter Perspektive)
Für Nadine ist Jette Eigentum, Sklavin. Bis zur Unterwerfung gehen beide einige ganz individuelle Schritte. Wie Nadine ihre Sub in ein Netz spinnt, aus dem eine Befreiung kaum möglich scheint, erklärt Nadine sachlich und kühl.

Dienst nach Vorschrift – Hans Bergmann
(Maledom, m-f aus männlich-dominanter Perspektive)
Hartwig ist Wachmann. Er trifft Eva. Sie ist devot, er dominant. Aber Eva ist noch etwas ganz anderes. Ein Spiel mit überraschenden Wendungen beginnt.

Ostplate, Spiekeroog – Gregor Dunajew
(Maledom, f-m aus männlich-submissiver Perspektive)
Robert fährt zu seiner Herrin auf die Insel. Beide kennen sich seit zwanzig Jahren. Aber da ist nichts von der Gemütlichkeit einer eingefahrenen Beziehung. Die Wanderung auf die Ostplate beweist es.

Der Job - Zwei: BDSM-Roman

Ab sofort in allen großen E-Book-Shops für 6,99 Euro verfügbar! Zum Beispiel hier: für den Amazon Kindle

Die Switcherin Sabine reist mit Ihrem Herrn rund um den Globus und erlebt an außergewöhnlichen Orten ausgefallene BDSM-Spiele. Im Roman »Der Job – Eins«  war sie u.a. in Russland, Italien, Griechenland und Japan. Doch die Geschichte geht weiter, die Reisen, und Sabines Ausbildung ist noch nicht beendet.
Dieser zweite Roman führt Sabine zunächst in den Jemen und dann quer durch Nordamerika, bevor Sie wieder zuhause, in Hamburg landet. Welche Rolle spielt dieser geheimnisvolle BDSM-Zirkel bei Ihrer Reise?

Was zunächst als Kurzgeschichte in einem Forum geplant war, wurde schnell zu einer abenteuerlichen BDSM-Fortsetzungsgeschichte, in der die Hauptfigur, rund um die Welt reist. Die Leser baten immer wieder um eine Fortsetzung und der Autor schrieb unermüdlich weiter. Die Abrufzahlen dieser Geschichte erreichten Dimensionen, dass man bei einem Buch längst von einem Bestseller sprechen würde. Nach und nach wurde diese Geschichte in Romanform gebracht und dabei stilistisch völlig überarbeitet. Insgesamt reicht das Material für mehrere vollständige Romane, von denen jeder in sich geschlossen und auch mit bisher nicht veröffentlichten Teilen ergänzt ist. Der hier vorliegende erste Roman »Der Job - Zwei« lädt Sie ein, Sabine auf Ihrer BDSM-Reise durch die Welt zu begleiten.

Wie geht´s der Katze - Erich Glavitza

Lieferbar ab 1.11.2020

Das Buch:

Ein angehender Pilot nimmt eine kleine herrenlose Katze bei sich auf. Kurz darauf erhält er ominöse Nachrichten: »Wie geht´s der Katze?« – doch wer weiß von seiner Katze? Die mysteriösen Vorfälle nehmen zu und seine Neugierde treibt ihn dazu, sich auf ein Blind Date mit einer völlig Unbekannten einzulassen. Doch es ist ein gefährliches Spiel, auf das er sich einlässt – ein BDSM-Spiel, bei dem er völlig die Kontrolle verliert ...

Der Autor:

Erich Glavitza wurde 1942 in Kapfenberg geboren und promovierte in Wien zum Doktor der Philosophie und Wissenschaftstheorie. In den sechziger Jahren schrieb er für die »Salzburger Nachrichten«, »Die Presse«, den Wiener »Kurier« sowie in englischen und amerikanischen Motorsportzeitschriften.
Gleichzeitig fuhr er erfolgreich Auto- und Motocrossrennen und war Stuntman in James-Bond-Filmen, doubelte Diana Rigg, hierzulande bekannt als »Emma Peel« und fabrizierte die Rennunfälle in Steve McQueens »24 Stunden von Le Mans«.
Später folgte Eishockey und Sportschießen – österreichischer Meister mit der Combatpistole. Er leitete eine sehr erfolgreiche Rennfahrerschule für Jungtalente »Junior Racing College«.
Erich Glavitza ist schon lange als Autor erfolgreich, unter seinen Veröffentlichungen waren unter anderem die Titel:
»Härte ohne Grenzen«(1972), »Killer Leopard« (2008), »Wölfe«(2010), »Koschak - Get the Rolex« (2011), »Vollgas oder Nix« (2019) und zuletzt »Jochen Rindt – Deutschlands erster Autoweltmeister« (2020).
In der 100 Jahre Sterz-Sondernummer Literaturzeitschrift/Graz wird er mit seiner Prosa »Bewältigung« und »Männermord« unter Österreichs wichtigen GegenwartsautorInnen angeführt. Er lebt in Wien, ist geschieden und hat drei Töchter, die ihn lieber am Schreibtisch als in Rennautos sehen wollen.

 

Bestellbar z.B. hier (amazon): Erich Glavitza - Wie geht´s der Katze